Gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, für Solidarität und Teilhabe! So lautet das Motto des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Mit einem neuen Projekt machen wir mit.
Deutschland hält die UN-Behindertenrechtskonvention auch 17 Jahre nach ihrem Inkrafttreten nicht ein. Ein Grund dafür: Noch immer fehlt es an dem gesellschaftlichen Bewusstsein dafür, wo und wie Ausgrenzung und Diskriminierung stattfinden. Umso wichtiger ist es, das Thema in der Öffentlichkeit und in den sozialen Medien sichtbarer zu machen.
Mit unserem Projekt möchten wir Menschen vorstellen, die mit ihrer Arbeit anschaulich zeigen, wie Teilhabe bereits gelingt – und wo es noch etwas zu tun gibt. Vier Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen erklären in Videobeiträgen, wo Diskriminierung und Ausgrenzung (noch) bestehen und wo Teilhabebarrieren bereits abgebaut wurden.
Unsere Leitfragen sind:
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Persönlicher Status quo: Wie ist die Lebens- und Berufssituation für Menschen mit Beeinträchtigung?
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Aktueller Handlungsbedarf: Welche Barrieren existieren weiterhin für Gehörlose, Blinde oder Autist:innen?
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Gute Argumente: Welche Vorteile bringt Barrierefreiheit für Menschen ohne Behinderung?
Die Videobeiträge werden in einer öffentlichen Premierenveranstaltung am 2. Mai in Berlin präsentiert und diskutiert. Wir freuen uns auf die Diskussion. Natürlich freuen wir uns auf Input und sich offen für Teilnehmenden, die zu unserem Thema etwas zu sagen haben. Schreibt uns!
Wir danken der Aktion Mensch herzlich für die freundliche Unterstützung unseres Projekts!
