Berlin (18. September 2026) – Junge Menschen zu Wort kommen lassen und zur Beteiligung an der Berliner Abgeordnetenhauswahl motivieren: Mit fünf persönlichen Videos hat das Projekt „Geh wählen 2026“ jungen Menschen mit Spätaussiedlerhintergrund eine Stimme gegeben. Veröffentlicht auf Facebook, Instagram und TikTok, wurde das angestrebte Ziel von 20.000 Aufrufen bereits deutlich übertroffen.
Zum Abschluss der Kampagne steht eine Botschaft im Mittelpunkt: Geh am Sonntag wählen!
Das Projekt „Geh wählen 2026“ beschäftigte sich mit politischer Beteiligung aus der Perspektive von Erst- und Jungwählerinnen und -wählern mit Spätaussiedlerhintergrund. Im Mittelpunkt stand die Frage, was Wählen für junge Menschen bedeutet, wie sie unsere Demokratie wahrnehmen und was aus ihrer Sicht besser werden muss.
„Wir wollten nicht über junge Menschen sprechen, sondern sie selbst zu Wort kommen lassen. Die große Reichweite der Videos und die vielen positiven Reaktionen in den Kommentaren zeigen, dass gerade junge Menschen starke Impulse setzen können“, erklärt Horst Martin vom Projektträger B.in Kultur, Integration und Bildung gUG. „Unser Ziel von 20.000 Aufrufen haben wir bei Weitem übertroffen. Das freut uns sehr. Entscheidend ist aber, dass aus Interesse auch Beteiligung wird. Deshalb unser Aufruf: Nutzt eure Stimme und geht am Sonntag, 20. September, wählen!“
Den Videodrehs ging ein gemeinsames Werkstattgespräch voraus. Offen und auf Augenhöhe tauschten sich die Teilnehmenden darüber aus, was sie politisch bewegt, was sie von demokratischer Beteiligung erwarten und welche Themen für ihre Generation wichtig sind. Daraus entstanden fünf persönliche Videos, die rund um die Wahl auf Facebook, Instagram und TikTok veröffentlicht wurden.
Das Projekt „Geh wählen 2026 – Ein Projekt zur Erhöhung der Wahlbeteiligung von Erst- und Jungwählern mit Spätaussiedlerhintergrund“ wurde von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert. Die B.in dankt zudem der Ansprechperson für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene des Berliner Senats sowie den beteiligten zivilgesellschaftlichen Organisationen und Netzwerken für die Zusammenarbeit.
Über die B.in
Die B.in Kultur, Integration und Bildung gUG (haftungsbeschränkt) wurde 2019 gegründet. Der spezifische Ansatz verbindet die Stärkung von Toleranz und des interkulturellen Dialoges mit der Förderung von Integration und Inklusion. Zentrales Bindeglied sind Kunst und Kultur, ein wichtiges Querschnittsthema ist dabei Inklusion.
Kontakt für Interviewanfragen:
Horst Martin
Mobil: +49 163 5109765
wir@b-in.berlin
